Zweitälteste Stadt Australiens

Seehafen samt Katamaranbau

Inselhauptstadt als Ausgangspunkt von Ausflügen

Guter Auftakt eines Tasmanienurlaubes ist der Besuch von Hobart, der idyllisch gelegenen Inselhauptstadt. Ein lebendiger Hafen, weiße Strände in den Außenbezirken und historische Gebäude in der Stadtmitte prägen den besonderen Charme der zweitältesten Stadt Australiens. Im Vergleich zum Festland wird hier das gute Leben noch etwas gemütlicher zelebriert. Es scheint, die Meeresenge der Bass Strait vertreibt auch den letzten Stress der Reisenden wie ein sommerliches Hoch. Der entspannte Lebensstil resultiert aus dem ganzjährigen Angebot beliebter Festivals und Veranstaltungen, guten Essen sowie der ständigen Aussicht auf einen Segeltörn.

Besonders lohnt sich der Besuch von Hobart an einem Wochenende. Jeden Samstag findet auf dem Salamanca Place der gleichnamige Markt statt. Das bunte Treiben vor der Kulisse georgianischer Lagerhäuser zeigt, dass Tasmanien ein besonders kreativer Ort ist. Die umgebende Natur scheint die Kreativität in den verschiedenen Bereichen der Kunst und des Kunsthandwerks anzuregen. Holzdesigner fertigen hochwertige Möbelstücke und Kunstgegenstände aus den besonderen Hölzern der Insel, wie der rosaroten Myrte, dem cremefarbenen Sassafrasbaum oder der duftenden Huonkiefer.

Einheimische Maler fangen auf ihren Bildern das Spiel der Sonne mit Wolken, Bergen, Wäldern und Seen ein. Auch Fotografen finden ihre dramatischen und spektakulären Motive in der Natur. Künstler in der Stadt und auf dem Land haben ihre Studios und Galerien auch für Besucher geöffnet, die bei der Entstehung der Kunstwerke zusehen und die fertigen Produkte bestaunen können. Sightseeing macht hungrig. Zum Glück ist Tasmanien im wörtlichen Sinne eine Insel voller Geschmack. Tasmanien ist gesegnet mit der nachgewiesen saubersten Luft dieser Erde sowie frischem Fisch und Meerfrüchten. Langusten, Lachs, Austern oder Tiefsee-Blaualgen sind gleichermaßen bei Einheimischen und Besuchern beliebt. Auf Märkten, in Pubs, Straßencafes und in Restaurants lässt es sich sehr gut essen, ohne das Budget über die Maßen zu strapazieren.

Die Tasmanier freuen sich, den Reisenden auch mit der erstklassigen Gourmet- und Weinszene der Insel bekanntzumachen. Gelegenheiten zu einem Gespräch ergeben sich viele: Ob beim Käsehersteller des international preisgekrönten Blauschimmelkäses, bei der persönlichen Beratung des Fischers bei der Auswahl der Langusten im Hafen oder bei der Weinverkostung auf einem der mehr als 100 Weingüter. Der Rotburgunder (Pinot Noir) Tasmaniens, der an der Ostküste mit Meeresblick reift, gehört zu den besten seiner Art auf der ganzen Welt. Vom Zentrum der Hauptstadt Hobart sind es nur wenige Minuten bis zu einem der ältesten und besten Weingüter Tasmaniens, dem Morilla Estate. Hier wartet nach der Verkostung ein ausgezeichnetes, privat geführtes Antiquitätenmuseum auf die Besucher.

Tasmanien besitzt eine gute Größe zur Erkundung auf eigene Faust. Ein Mietwagen ist bestens dafür geeignet, die Schönheit der Insel zu erforschen. Wie im übrigen Australien herrscht Linksverkehr, eine generell defensive Fahrweise ermöglicht aber auch hier dem Besucher aus Europa eine angenehme und flexible Art der Fortbewegung.