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Auf der Suche nach Korallenfossilien
Tierarten im Pazifik vor der tasmanischen Küste
Seeanemonen und andere Entdeckungen in 3000 Meter Tiefe
Nicht nur auf dem Festland entdeckt man eine große Lebens- und Artenvielfalt, auch im Meer. Gerade die Tiefsee (ab achthundert Meter) wurde vom Menschen kaum erforscht, obwohl sich dort faszinierende Arten tummeln. So stießen Forscher vor der australischen Küste auf bislang unbekannte Tiere. Eigentlich suchten sie in einem Meeresgraben nach 100 000 Jahre alten Korallenfossilien. Eine Ahnung, welche Welt ihren Roboter in über drei Kilometer Tiefe erwartete, hatten sie nicht.
Auf Filmen und Fotos beobachteten die Wissenschaftler den Meeresgrund, wobei sie Millionen Seeanemonen (Tiere mit lila Punkten) entdeckten, aber auch tausende Asselspinnen. Letztere haben keine Verwandtschaft zu "ländlichen" Asselspinnen, wohl aber zu Kieferklauenträgern. Ebenso bemerkten die Forscher Seescheiden, die Fische zu sich nahmen, statt ihr Futter wie gewöhnlich dem Meerwasser zu entziehen.
Die erhofften, hunderttausend Jahre alten fossilen Korallen, an denen die Forscher Veränderungen des Ozeans und Klimas untersuchen wollten, fanden sie nicht. Zwar entdeckten sie einige Korallenfossile, doch haben diese wahrscheinlich nur zehntausend Jahre auf dem Buckel.
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