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Auf die Hafenbrücke

Geführter Brückenaufstieg im Sydneyer Hafen

Blick vom Coathanger über Westhafen und Opernhaus

Eine Brücke bietet meist eine hübsche Aussicht. Doch während sie normalerweise nur Blicke auf den unter ihr strömenden Fluss und die Ufer erlaubt, bekommen Wagemutige in Sydney noch einiges mehr zu sehen. Nicht nur das berühmte Opernhaus und den Westhafen, nein, beim Aufstieg auf die Hafenbrücke ("Coathanger", also "Kleiderbügel", genannt) ist vor allem der Weg das Ziel. Man kraxelt über Gitter, Stahltreppen … bis man nach 1437 Treppenstufen das Ziel seiner Träume erreicht: Die Fahnenstange, 134 Meter über dem Hafenwasser. Ach ja, was ist der winzige Mensch in solcher Höhe! Was ist er angesichts der 95 000 Tonnen Beton und 52 000 Tonnen Stahl, die der Bau dieser Brücke verschlang!

Touren werden ab dem frühen Morgen (zum Sonnenaufgang) bis in die Nacht hinein angeboten. Sie waren schon Hintergrund einiger romantischer Szenen: An die zweitausend Heiratsanträge wurden auf der Brücke gestellt, und ein schottisches Paar ließ sich gar trauen.

Ohne Sicherheitsvorkehrungen geht nichts, denn schließlich steht nicht nur das eigene Leben auf dem Spiel sondern auch das der Personen auf der normalen Brückenebene. Man stelle sich vor, ein fallen gelassenes Handy durchschlüge eine Autoscheibe - Das sollte besser vermieden werden, weshalb jeder Aufsteiger einen Anzug ohne Taschen trägt (Reisverschluss am Rücken). Wichtige Dinge wie Handschuhe, Brillen oder Mützen werden durch Schlaufen am Körper befestigt oder am Anzug festgehakt. Schutz vor dem freien Fall bietet ein Stahlband.

Kosten: ca. 200 Euro
Dauer (mit Umkleiden): dreieinhalb Stunden

www.bridgeclimb.com

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