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Koalaplage auf Kangaroo Island
War tun gegen rollige Bären?
Sandra Kanck, eine australische Abgeordnete, will rund 20.000 Koalas töten lasse und löste damit heftige Proteste aus.
Mit Dutzenden von Haß-E-Mails wurde sie überhäuft. Sie hatte die Tötung der possierlichen Krabbelbären vorgeschlagen, weil ihre Anzahl auf der Insel seit 1996 von 5000 auf 30.000 gewachsen sei und sie bald kein Futter mehr fänden. Viele ihrer Lieblingsknabberbäume seien nämlich vom Aussterben bedroht.
Es sei einfach grausam, diese Tiere zum Hungertod zu verdammen, sagte Kanck. Die bisherigen Umsiedlungs- und Sterilisationsmaßnahmen der Behörden seit 1996 bleiben wegen des munteren, sündigen Treibens und der Tierle und ihrer Fruchtbarkeit - furchtlos. Was sonst?
So richtig um die Ecke bringen will man sie mit Rücksicht auf die Touristen auch nicht ...






