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Anti-McDonalds-Front brökelt
Die Allianz der australischen Kleinstädte, die den Fast-Food-Giganten McDonalds auf Distanz halten und nicht in der Stadt haben möchten, ist um ein Mitglied kleiner geworden.
Wie die australische Zeitung "The Sun-Herald" berichtet, haben die Einwohner von Glen Innes, einer 6000-Einwohner-Stadt in NSW, nach jahrelanger und erfolgreicher Gegenwehr ihre Meinung geändert und wollen nun doch eine McDo´-Filiale in der Stadt.
Grund: Nachdem der Bratklopserei vor Jahren die Gründung einer Geschäftsstelle in Glen Innes verwehrt worden war, eröffnete sie einfach eine in der Nachbargemeinde Inverell. Dies wiederum lockt mehr und mehr Jugendliche aus Glen Innes ins 134 Kilometer entfernte Inverell, um dort bei einem McKaffee und einem McSpiegelei gemütlich zu frühstücken.
„Es hat mich sehr überrascht, als ich erfuhr, dass junge Leute aus Glen Innes die 45-minütige Fahrt auf sich nehmen, um bei McDonalds zu essen“, berichtet der frühere Stadtrat John Donaldson. „Jugendliche fahren auch die 97 Kilometer nach Armidale, wo die nächste Filiale des Schnellimbiss-Giganten angesiedelt ist. Natürlich tanken sie dort auch und kaufen Lebensmittel und Kleidung ein“, so Donaldson weiter. Und das wiederum wirkt sich negativ auf die lokalen Händler in der McDonalds-freien Stadt aus.
Aus diesem Grund sammeln die Einwohner von Glen Innes jetzt Unterschriften zur Errichtung eines Fast-Food-Restaurants in ihrer Stadt.
Ob McDonalds einen weiteren Bulettenladen in der Gegend eröffnen wird, bleibt ungewiss. Geplant ist dies allerdings nicht. Dennoch sind die Bürger von Glen Innes optimistisch. „Wir haben schon 400 Unterschriften, möchten gern 1000 zusammenbekommen. McDonalds hat zwar nein gesagt, doch wir sehen dies als eine Verhandlungsbasis an“, so Donaldson.
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